Durch die Serras von Aire und Candeeiros

Tagesstrecke [5]

Image

Der Weg führt weiter durch das Gebiet der Serras von Aire und Candeeiros. In dieser einsamen Gebirgslandschaft tauchen kleine Höhlen auf, die landwirtschaftlich genutzt werden oder sogar größere Höhlen. Auf den Hochebenen, in den Tälern und an den geschützten Hängen haben sich kleine Siedlungengebildet.

In diesem ländlichen Gebiet haben die traditionelle Landwirtschaft und Viehweide auch die von Menschen geschaffene Umgebung geprägt, zum Beispiel durch die traditionellen Steinmauern, die Grundstücke begrenzen und unterschiedliche Herden schützen oder die unerwarteten Unterstände für Hirten, die von Hand aus Stein gefertigt wurden.  

Die Natur dominiert stets mit ihren Formen und ihrer Gestalt, vor allem durch die bekannten Grotten und Felsöffnungen, aber auch durch die großen Karrenfelder oder die Polje von Mira-Minde.

Mit zunehmender Annäherung an Fátima wird der Kontrast zwischen der traditionellen ländlichen Umgebung und einer städtischen Ausdrucksweise stärker, die natürlich auch von der Bauweise des Heiligtums gezeichnet ist. Die Stadt Fátima, die eine historische Tradition in Portugal aufnimmt, ist das einzige städtische Zentrum, das sich im 20. Jahrhundert um einen Ort des religiösen Kultes und der Pilgerfahrten gebildet hat.